Projekte
20 Experimente in die KiTa
Durch das Projekt sollen Kindertagesstätten und ihr Personal befähigt werden sich ein Repertoir von mindestens 20 naturwissenschaftlichen Experimenten anzueignen und sie im "Spielalltag" der Kinder einzubinden. Nach einiger Zeit haben die Einrichtungen dann die Möglichkeit sich zu zertifizieren und können sich dann "Haus der kleinen Forscher " nennen.
Pädagogischer Ansatz
Jedem Kind sollten Möglichkeiten eröffnet werden, seine Neigungen, Interessen und Begabungen für Naturwissenschaften und Technik zu entdecken. Hierzu möchte die Archimedes gGBR durch ihren pädagogischen Ansatz und ihr Fortbildungsangebot an pädagogische Fachkräfte im Sinne der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" einen Beitrag leisten. Die pädagogisch-didaktische Grundlage basiert auf den Erkenntnissen des Projekts "Natur-Wissen schaffen" der Deutsche Telekom Stiftung, welches von Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios E. Fthenakis geleitet wird.
Die Angebote der Archimedes gGBR zielen auf die Entwicklung einer positiven Einstellung zu Naturwissenschaft und Technik, die durch Spaß, Freude, Neugier und Begeisterung geprägt ist. Gefördert wird damit auch eine allgemeine Kompetenzentwicklung von Kindern.
Neugierde und Begeisterung als Zugang zu Naturwissenschaft und Technik
Archimedes versteht Neugierde und Begeisterung als Schlüssel zu einem positiven Zugang zu Naturwissenschaften und Technik. Dies gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Die meisten Kinder verfügen von sich aus über einen durch Neugier geprägten und vorurteilsfreien Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen. Mit unseren Angeboten möchten wir Erzieherinnen und Erziehern Möglichkeiten an die Hand geben, dieses natürliche Interesse kindgerecht zu fördern.
Kinder gestalten den Lernprozess gemeinsam mit den Kita-Fachkräften (Ko-Konstruktion)
Im Sinne der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" verstehen wir Bildung als einen sozialen Prozess. Ko-Konstruktion bedeutet, dass Kinder durch die Zusammenarbeit mit anderen lernen, aber auch durch individuelle Erkundung und durch gemeinsame Reflexion. Lernprozesse sollten grundsätzlich von Kindern und Fachkräften gemeinsam „konstruiert" werden.
Ziele ko-konstruktiver Bildungsprozesse sind:
- Neue Inhalte gemeinsam zu erarbeiten
- Verschiedene Perspektiven kennen zu lernen
- Gemeinsam mit anderen Probleme zu lösen
- Den momentanen Verstehenshorizont zu erweitern
- Ideen auszutauschen
Diese Ziele stehen in besonderer Weise in Zusammenhang mit der Entwicklung der Lernkompetenz der Kinder. Während der gemeinsamen Gestaltung von Bildungsprozessen kann mit den Kindern thematisiert werden, dass sie lernen, was sie lernen und wie sie lernen. Dies geschieht über die Auseinandersetzung mit den eigenen kognitiven Prozessen (Gedanken, Meinungen, Einstellungen usw.), also das Wissen einer lernenden Person über ihr Wissen, ihre neugewonnenen Erkenntnisse und den Weg dorthin. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten wird auch Meta-Kognition genannt.
Förderung von Basiskompetenzen
Durch das Experimentieren können nicht nur die Neugierde und die Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Phänomene gefördert werden, sondern auch eine Reihe weiterer Basiskompetenzen, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen. Dazu gehören unter anderem Lernkompetenz, Sprachkompetenz, Sozialkompetenz oder Feinmotorik.
Im Rahmen der Spielmobilarbeit des SpielTiger e.V. arbeite ich mit an der Konzeption der Integration naturwissenschaftlicher Förderung in die Alltagsarbeit des SpielTiger e.V.
Tag der Phänomene
Im Sommer 2006 ist der „Tag der Phänomene“ ins Leben gerufen worden. In den Sommerferien werden im Rahmen des Ferienprogramms unterschiedliche naturwissenschaftliche Themen mit verschiedenen Kleingruppen aus den Wohnunterkünften erarbeitet, um dann am „Tag der Phänomene“ am 20.08.2006 in Form einer Messe den Gästen die Ereignisse und Erkenntnisse zu präsentieren. Nach dem Motto: Kinder erklären Kindern naturwissenschaftliche Phänomene. Dokumentation als PDF
SchlauTiger in der KITA
Seit dem Frühjahr 2007 habe ich zusammen mit dem SpielTiger e.V. das Projekt „SchlauTiger e.V. in der KITA“ ins Leben gerufen. In diesem Projekt sind in zwei Kindergärten in Hamburg Forschergruppen der Vorschulkinder gegründet worden. Dieses Projekt läuft konzeptionell als Fortbildung für die Erzieherinnen. Hier wird zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen experimentiert. Finanziert ist das Projekt vom SpielTiger e.V. Dokumentation als PDF